Frankfurter Podium – Archiv 2004

03. Mai 2004 in der LORENZ Systemhaus-Gruppe

Nachlese zum Podium

„Kulturell nicht mehr attraktiv“

Experten diskutieren über Deutschlandbild im Ausland
Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom Mittwoch, 05. Mai 2004

Deutschland schwanke zwischen Überpotenz und Impotenz, und das sei unerträglich, hat der Historiker Michael Stürmer am Montag abend beim „Frankfurter Podium“ der LORENZ-Systemhaus-Gruppe gesagt. Die Diskussionsteilnehmer Klaus Kinkel (FDP) und der Journalist Gerd Ruge stimmten Stürmers Eingangsfeststellung zu, daß das Bild Deutschlands in der Welt „konfus“ sei. In der Frage nach einem möglichen EU-Beitritt der Türkei gingen die Meinungen dagegen auseinander. Der Wirtschaftspublizist und Vorsitzende der Ludwig-Erhard-Stiftung Hans Barbier warb in seiner Rolle als Diskussionsleiter für Ruges Vorschlag einer verlangsamten Eingliederung des Landes in die Union.
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